post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

📢 Noch ein Bio-Leuchtturm, noch ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit? Wo stehen wir eigentlich? Die Allianz für Verantwortungsvolle Esskultur (AVE) hat diese Woche ihren ersten Jahresreport vorgelegt – mit validen Zahlen, Daten und Fakten. Er zeigt, wo die 12 erfassten Mitgliedsunternehmen der #Gemeinschaftsgastronomie beim Thema Nachhaltigkeit stehen. Es sind Betriebe, die das Thema messbar vorantreiben wollen.

Ich bin seit 25 Jahren in der Branche unterwegs und durfte über die lange Zeit viele kleine und große Leuchttürme der #Nachhaltigkeit kennenlernen. Auch das Land Niedersachsen hat Ende August vier 🥕 Bio-Leuchttürme aus der GV prämiert. Sie zeigen: Nachhaltigkeit kann jeder und jede. 

❓ Doch wo stehen die Betriebe konkret? Und wo stehen alle gemeinsam? Um das herauszufinden, braucht es belastbare Daten. Denn Betriebe, die messen, steuern am Ende besser. Und Betriebe, die Erfahrungen und Wissen teilen, kommen schneller voran. Und Betriebe, die kollektiv handeln, bewegen am Ende mehr als jeder Einzelne allein. 

😀 Umso mehr habe ich mich gefreut, als kürzlich erstmals valide Zahlen von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI GmbH) und ECOZEPT zum Bio-Einsatz in Großküchen und Gastronomie vorgelegt wurden. Danach beziehen Gastro-Betriebe 3,1 bis 3,7 % ihrer Produkte in Bio. Die Schätzzahlen lagen bis dato immer bei 1 bis 2 %. Jetzt wissen wir: In den vergangenen 20 Jahren hat sich doch messbar etwas verändert. 

➡️ Dabei steht fest: Die Tellerwende gelingt oder scheitert entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vom Landwirt über Hersteller bis hin zum Küchenchef: Jedes Glied in der Kette hat eine eigene Rolle, die kein anderer übernehmen kann. Küchenchefs haben in dieser Kette einen großen Hebel. Durch Einkauf, Speiseplan-Gestaltung und die Kommunikation mit den Gästen könnten sie etwa den CO2-Fußabdruck schmälern, Bio forcieren und die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern.

Der Einstieg in ein systematisches Messen ist ein erster Schritt, um besser zu werden. Dabei mangelt es den Verantwortlichen nicht am Willen, grüne Themen voranzutreiben. Allein die Rahmenbedingungen machen es vielen schwer. Häufig entscheiden Träger, Auftraggeber und Ausschreibungsverantwortliche darüber, welche grünen Kriterien in Verträgen und Vergabeverfahren verankert und bezahlt werden.

Nicht zuletzt setzen Politik und Verwaltung die Leitplanken etwa über Verpflegungssätze, Vergaberecht oder Bio-Quoten. Dass ambitionierte Ziele im großen Maßstab erreichbar sind, zeigen Beispiele wie Kopenhagen, wo konsequente Vorgaben messbare Fortschritte bringen.

📢 Am Ende zählt, dass die Branche gemeinsam Verantwortung übernimmt – durch verbindliche Ziele, systematisches Messen und verlässliche Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette. Einzelne Vorreiter sind wichtig, aber für echten Fortschritt braucht es belastbare Daten und gemeinsames Handeln. Die #Tellerwende gelingt nur, wenn alle mitziehen.
 
Frauke Brodkorb-Kettenbach

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Neu im AMI Shop: Warenstromanalysen für Bio-Produkte 🌱📊
 
Der Bio-Markt verändert sich stetig: Angebotsstrukturen verschieben sich, Import- und Exportströme entwickeln sich weiter und auch die Nachfrage bleibt in Bewegung. Für Marktakteure wird es dadurch immer wichtiger, Entwicklungen fundiert einordnen zu können.
 
Genau hier setzen die neuen AMI-Warenstromanalysen für Bio-Produkte an. 🚀
 
Erstmals veröffentlicht die AMI umfassende Analysen für 8 Bio-Produktgruppen:
🥔 Kartoffeln
🥕 Gemüse
🍎 Obst
🌾 Getreide
🫘 Hülsenfrüchte
🥛 Milch
🥚 Eier
🥩 Fleisch
 
Die Analysen bieten einen fundierten Überblick über Warenströme und Mengenbilanzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über Verarbeitung und Handel bis hin zum Verbrauch.
 
💡 Welche Fragen werden beantwortet?
✔️ Welche Mengen stammen aus heimischer Erzeugung?
✔️ Welche Rolle spielt der Außenhandel für die Versorgung?
✔️ Welche Mengen werden zu welchen Produkten verarbeitet?
✔️ Wie entwickeln sich Angebot und Nachfrage in einzelnen Produktbereichen?
 
Damit schaffen die Analysen mehr Transparenz im Bio-Markt und liefern eine belastbare Grundlage für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, um Marktverhältnisse besser zu bewerten.
 
📅 Die AMI-Warenstromanalysen Bio-Produkte sind ab sofort im AMI Shop erhältlich: https://lnkd.in/easTjw9T

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Nach neun intensiven #EmpCo-Vorträgen vor Unternehmensvertretern und Kolleg:innen des gewerblichen Rechtsschutzes (u. a. bei Kammern, Verbänden und unserem BRP RENAUD Compliance Lunch) begegnen mir drei Missverständnisse immer wieder:

❌ „Wir dürfen gar nichts mehr mit Umweltbezug sagen.“
Falsch. Die EmpCo statuiert für Umweltaussagen kein Pauschalverbot und keine Zertifizierungspflicht – aber eine strenge Spezifizierungspflicht. Wer wahrheitsgemäß differenziert und spezifiziert, darf weiterhin werben.

⚠️ „Aber unsere Marken dürfen wir doch weiternutzen?“
Vorsicht. Gerade „grüne“ Marken- und Firmenbestandteile lassen sich im Alltag kaum an jedem Touchpoint rechtssicher spezifizieren. Teilweise hilft auch das nichts, wenn sie als Nachhaltigkeitssiegel einzustufen sind. Hier droht ein erhebliches Abmahnrisiko.

🛑 „Ein Sternchenhinweis rettet unser Siegel.“
Nein. Bei privaten Nachhaltigkeitssiegeln hilft keine Erläuterung. Wer kein für Dritte offenes, unabhängiges Zertifizierungssystem nach den Vorgaben der EmpCo-Richtlinie eingerichtet hat, darf das Siegel nicht mehr verwenden.

⏳ Das Inkrafttreten des deutschen Umsetzungsgesetzes zur EmpCo-Richtlinie am 27.09.2026 steht vor der Tür – und ich freue mich auf weitere spannende Gespräche hierzu: online sowie vor Ort in Düsseldorf, Ulm und Stuttgart!

#EmpCo #Greenwashing #Wettbewerbsrecht #GewerblicherRechtsschutz #UWG #Markenrecht

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH reposted

Das war eine prima Idee, Renate Künast!

post-shared-user-pic

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

2026-02-05 11:50:37

🎉 Alles Bio oder was? Das bekannte sechseckige Bio-Siegel feiert sein 25-jähriges Jubiläum und zeigt, wie selbstverständlich #Bio heute in vielen Lebensbereichen angekommen ist.

Während zu Beginn des Jahres 2001 vor allem Brot und Backwaren das staatliche Bio-Siegel trugen, sind es heute neben Klassikern wie Tee, Kräutern und Gewürzen auch fertige Kichererbsen-Currys, Bienenwachs oder sogar Heimtierfutter. 🍞 🍵

📈 Ein Blick auf unsere Zahlen verdeutlicht die beeindruckende Entwicklung. Mittlerweile gibt es über 112.000 registrierte Produkte von mehr als 7.322 Unternehmen in 29 unterschiedlichen Warengruppen.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher wissen das Siegel zu schätzen. Nur wer sich an die gesetzlichen Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hält und sich regelmäßig kontrollieren lässt, darf das Bio-Siegel nutzen“, betont unsere Präsidentin Margareta Büning-Fesel.

Das Bio-Siegel wird seit 2006 bei uns betreut. Nutzende, die sich gemäß der EU-Öko-Verordnung haben zertifizieren lassen, können freiwillig das deutsche Bio-Siegel verwenden, müssen dies jedoch bei uns anzeigen.

https://lnkd.in/eG5tgj-B
Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH reposted

Die Preisträger: Natürlich GfRS-#biozertifiziert!

post-shared-user-pic

gvpraxis

2026-09-02 08:15:38

Niedersachsen hat die Preisträger des Wettbewerbs „Bio-Leuchttürme der Gemeinschaftsverpflegung“ bekannt gegeben. Erfahren Sie, welche Projekte die Jury überzeugt haben. Mehr: https://lnkd.in/ehH2g485
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH reposted

Natürlich GfRS-#biozertifiziert!

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Heute starten sie endlich: die Bio Wochen in NRW 🌱💚 https://lnkd.in/eDu5Jd4K
Freut euch auf aktionsreiche Tage vom 28. August bis zum 13. September – mit spannenden Veranstaltungen, besonderen Einblicken und jeder Menge Bio.

Entdeckt zum Beispiel das Hoffest auf Gut Eggeringhausen https://lnkd.in/eUBfwH5c oder stattet dem Freilichtmuseum Detmold einen Besuch ab. https://lnkd.in/eBhDMq8e
Wir wünschen euch viel Spaß beim Entdecken, Mitmachen und Genießen! 🌿

Natürlich GfRS-#biozertifiziert

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Bio-Landbau im Kaukasus? Check. ✔️ Schlüssel? Weg. ❌ Egal. Wenn der Schlüssel fehlt, wird improvisiert. Aserbaidschan lehrt uns: Wo ein Wille (und Kletter-Talent) ist, da ist auch ein Weg zu den Bio-Haselnüssen. MacGyver wäre stolz auf uns. 🔓

Post Bild
Post Bild
Post Bild
Post Bild
Post Bild
Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

How close is the EU to its goal of 25% agricultural land under organic farming?

Organic farming can help protect biodiversity, improve soil health and support more sustainable food production.

As the EU works towards its goal of having 25% of agricultural land under organic farming by 2030, we continue to highlight the role of sustainable food systems in building a greener, fairer and more resilient Europe.

Through our work, we have consistently called for:
🌱 supporting farmers during the transition to more sustainable production methods;
🌱 strengthening local and regional food supply chains;
🌱 protecting biodiversity and natural resources;
🌱 making sustainable food accessible and affordable to everyone.

Our work: link.europa.eu/vWGr4n
 
🔍 Source: Eurostat, Area under organic farming, 2024.  
 
EU Agriculture and Food

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
TRACES FAQ August 2026

Seit 2017 erfolgt die Ausstellung der Kontrollbescheinigung für den Import von Bio-Waren in die EU über das elektronische System TRACES NT. Und seit 2017 begleiten wir vom BLQ dieses Thema im Rahmen von Schulungen, Beratungen und dem praxisnahen TRACES FAQ, dass wir gemeinsam mit GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH, AöL e.V. und Deutscher Fruchthandelsverband e. V. (DFHV) herausgeben.

Nun war es mal wieder Zeit für eine kleine Auffrischungsrunde - wir haben die FAQs aktualisiert, mit neuen Inhalten versehen und veraltete Infos rausgenommen. Die FAQ stehen nach wie vor kostenlos auf unserer Website (sowie auf den Websites der anderen Herausgeberinnen und Herausgeber) zur Verfügung: https://lnkd.in/e6BjUnYn

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
Wir suchen Dich!

Wir suchen Dich! Werde Teil unseres Teams im Handels- und Verarbeitungsbereich in Göttingen 🎯

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Natürlich GfRS-#biozertifiziert! Herzlichen Glückwumsch aus Göttingen zum Jubiläum, auf die nächsten 30 Jahre.

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Natürlich GfRS-#biozertifiziert!

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Endspurt beim Basiskurs Bio-Kontrolle an der Uni Gießen! 🌿 Tag 4 hatte es inhaltlich richtig in sich.
​Unsere Themen heute:
✅ QS-Systeme: Wie sichern Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft selbst die Bio-Qualität?
✅ Betrugsbekämpfung: Ein starker und sehr konkreter Einblick des LAVE NRW zu Bio-Betrugsfällen und ihrer Aufdeckung
✅ Die Rollenwippe als Bio-Kontrolleur:im: Interaktive Simulationen zum professionellen und sicheren Auftreten als Prüfer:in vor Ort.
​Die Ausbildung ist intensiv, macht aber vor allem eines: viel Mut für eine sichere Bio-Zukunft! 👏
​#BioKontrolle #Zertifizierung Justus-Liebig-Universität Giessen Christian Herzig

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Die Integrität der gesamten Bio-Wertschöpfungskette im Fokus. 🌍🌾
Bei ​Tag 3 des Basislehrgangs Bio-Kontrolle an der Justus-Liebig-Universität Giessen mit Christian Herzig stand heute das engmaschige Bio-Kontrollsystem im Mittelpunkt. Den Rahmen dafür bildete der Vortrag einer zuständigen Landes-Öko-Behörde RP Regierungspräsidium Gießen zu den gesetzlichen Grundlagen und den Akteuren im deutschen Bio-Kontrollsystem.
​Danach gab es virtuelle Kontrollrundgänge. Von Bio-Landwirtschaft über die Verarbeitung und den Import bis hin zum Einzelhandelsregal haben wir unterschiedlichste Auditsituationen simuliert Verbotene Betriebsmittel konnten praktisch angeschaut werden. Der abschließende Open Space gab dann für die Teilnehmenden mit drei jungen Bio-Inspekteur:innen den Freiraum, Fallstricke und Best Practices aus der Kontrollpraxis gemeinsam zu diskutieren.
​Ein starkes Format für die Qualitätssicherung von morgen!
​#Qualitätsmanagement #BioZertifizierung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Tag 2 beim Basiskurs Bio-Kontrolle an der Uni Gießen – die Praxis! 🌾🔍
Nach den theoretischen Grundlagen sind wir heute direkt in die konkrete Anwendung eingestiegen. Die zentrale Frage: Wie setzen wir die gesetzlichen Vorgaben im echten Kontrollalltag um?
Auf der heutigen Agenda standen spannende Themen:
Bio in der AHV: Eintauchen in die Kontrollen der Außer-Haus-Verpflegung. Gerade mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Bio-AHV-Verordnung ist das ein wichtiges Schlüsselthema.
Das Kennzeichnungsquiz: Gar nicht so einfach! Hier konnten die Teilnehmenden ihr Auge für korrekte Bio-Deklarationen auf die Probe stellen.
Interaktive Workshops: Echtes Hands-on-Training! In Kleingruppen haben wir typische Inspektionsabläufe und Herausforderungen praxisnah und lösungsorientiert durchgespielt.
Gut zu sehen, mit wie viel Engagement und fachlichem Interesse hier an der Sicherung der Bio-Qualität gearbeitet wird.
#Ökolandbau #AHV #BioAHV #Qualitätssicherung Justus-Liebig-Universität Giessen Christian Herzig

Post Bild
Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Startschuss für die sechste Auflage des Basiskurses für Bio-Kontrolle! 🎓🤝
​Heute durften wir an der Justus-Liebig-Universität Gießen die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres gemeinsamen, mit Christian Herzig und #BLE anerkannten Basiskurses begrüßen. Unsere gemeinsame Mission: Fundiertes Wissen rund um die Zertifizierung ökologischer Lebensmittel weitergeben.
​Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Mit Referenten aus der Bio-Landwirtschaft, der Gastronomie und der Bio-Verarbeitung sowie aus verschiedenen zuständiger Landes-Öko-Behörden kombiniert mit handfester Praxis aus dem Alltag der Öko-Kontrollstelle GfRS bereiten wir die Akteure im Bio-Kontrollsystem optimal auf ihre wichtigen Aufgaben vor Ort vor.
​Ein gelungener erster Tag – wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf! 🌾📋
​#Zertifizierung #Bio #Landwirtschaft #Kooperation #Wissenstransfer Justus-Liebig-Universität Giessen

Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Ein schöner Artikel zu unserem Projekt BioRegion Kassel, der die wichtigsten Ergebnisse nochmal zusammenfasst.

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Zeit für Bio-Kaffee!

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

BIO-BOOM IM SUPERMARKT. STILLSTAND IN DER KANTINE?

7 % IM HANDEL. 1,3 % IN DER KANTINE. WARUM?

Über Bio in Kantinen wird häufig über Kosten diskutiert. Eine Frage die aussenvor bleibt ist allerdings:
Warum wünschen sich Gäste mehr Bio – während viele Anbieter noch zögern?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
Laut dem BMEL-Ernährungsreport 2024 sind 50 % der Deutschen der Meinung, dass Restaurants und Kantinen zu wenige Bio-Gerichte anbieten. Gleichzeitig werden in Deutschland täglich rund 17 Millionen Mahlzeiten außer Haus ausgegeben. Die Gemeinschaftsverpflegung besitzt damit einen enormen Hebel für eine nachhaltigere Ernährung.

Noch interessanter wird der Vergleich mit dem Lebensmitteleinzelhandel:
*Dort liegt der Bio-Marktanteil inzwischen bei rund 7 %. In der Gemeinschaftsverpflegung hingegen beträgt der Bio-Anteil lediglich rund 1,3 %.*

Zwischen dem Einkaufsverhalten im Supermarkt und dem Angebot in Kantinen ist damit eine deutliche Lücke entstanden.
Die Nachfrage ist vorhanden.
Die Frage ist: Warum bildet das Angebot sie noch nicht ab?

Denn Gäste verbinden mit Bio:

- nachvollziehbare Herkunft,
- Qualität und Geschmack,
- frische, saisonale Zutaten,
- mehr pflanzenbasierte Gerichte,
- weniger Zusatzstoffe,
- glaubwürdige Nachhaltigkeit,
- Keine Genmanipulation und keine Pestizide.

Viele Küchenbetriebe, die ihren Bio-Anteil erhöhen, berichten deshalb nicht nur über ökologische Vorteile. Sie nutzen Bio auch zur Profilierung – gegenüber Gästen ebenso wie im Wettbewerb um Mitarbeitende.

Die eigentliche Diskussion sollte daher lauten:
"Können wir es uns leisten, an den Erwartungen unserer Gäste vorbeizukochen?"

Oder anders gefragt:

Wenn Verbraucher im Supermarkt selbstverständlich zu Bio greifen – warum erfüllen wir diese Erwartung nicht auch gleichermaßen im Betriebsrestaurant?


Quellen:
BMEL Ernährungsreport 2024 (50 % wünschen sich mehr Bio in Restaurants und Kantinen)
BÖLW Branchenreport 2025 (Bio-Marktanteil im Lebensmitteleinzelhandel rund 7 %)
BIOFACH/BMLE zur Außer-Haus-Verpflegung (Bio-Anteil in der Gemeinschaftsverpflegung rund 1,3 %)

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Ein spannender Tag liegt hinter uns! 🐄🐔
In dieser Woche durften wir eine Tierwohlschulung in den Bereichen Rinder und Geflügel auf Thudts Hof durchführen. Der direkte Austausch auf dem Betrieb und die praxisnahen Einblicke machen solche Schulungen besonders wertvoll, denn Tierwohl lebt vom gemeinsamen Lernen und dem Blick in die Praxis.
Ein herzliches Dankeschön an das Team von Thudts Hof für die offene Gastfreundschaft und die Möglichkeit, einen lehrreichen Tag mit den Herden vor Ort zu verbringen!
Ein besonderes Highlight gab es außerdem: Genau am Tag unserer Schulung war kurzfristig auch das Filmteam der NDR Hofgeschichten auf dem Hof. Vielleicht entdeckt ihr bei der Ausstrahlung ja sogar den einen oder anderen Eindruck unseres Schulungstages.
Mehr über den Betrieb erfahrt ihr unter: https://www.thudts-hof.de/
#Tierwohl #Rinderhaltung #Geflügelhaltung #Landwirtschaft #Praxis #Schulung

Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Natürlich GfRS-#biozertifiziert - wir gratulieren!

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Natürlich GfRS-biozertifiziert - in Berlin!

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Much faster than expected: the European Commission has today adopted the revised #ESRS through a Delegated Act.

The Commission also adopted the Delegated Act establishing the new Voluntary Sustainability Reporting Standard (VS), which will serve as the reporting benchmark under the new value chain cap.

Both Delegated Acts are now subject to scrutiny by the European Parliament and the Council. They have an initial two-month scrutiny period during which either institution may object (which, however is rare).

If neither objects, the Delegated Acts will enter into force following publication in the Official Journal.

===
Links to all official documents and annexes in the comments below...

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
V-Label Home Page

🌱 Teil 2 unserer Serie: Was steckt hinter Nachhaltigkeitsstandards?
Immer mehr Menschen achten beim Einkauf darauf, ob Produkte vegetarisch oder vegan sind. Doch woher wissen Verbraucherinnen und Verbraucher, dass die Angaben auf der Verpackung tatsächlich stimmen?
Hier kommt das #VLabel ins Spiel.
Das V-Label ist eine international anerkannte und geschützte Marke zur Kennzeichnung von veganen und vegetarischen Produkten.

Konkret bedeutet das:
✔ Das Produkt erfüllt die festgelegten Anforderungen für die Kennzeichnung als vegetarisch oder vegan.
✔ Zutaten, Hilfsstoffe und mögliche Bestandteile tierischen Ursprungs werden geprüft und bewertet.
✔ Die Kennzeichnung erfolgt nach einheitlichen und nachvollziehbaren Kriterien.

Für uns als Kontrollstelle ist entscheidend:
🔎 Stimmen die Angaben zu Zutaten, Hilfsstoffen und Herstellungsprozessen mit den Anforderungen des V-Labels überein?
🔎 Sind die Produktionsabläufe transparent dokumentiert und nachvollziehbar?
🔎 Werden Risiken wie Kreuzkontaminationen erkannt und durch geeignete Maßnahmen vermieden?

Unser Fazit:
Das V-Label macht auf einen Blick sichtbar, ob ein Produkt vegetarisch oder vegan ist. Aber erst durch verlässliche Kontrollen entsteht das notwendige Vertrauen in diese Kennzeichnung.

💬 Achtet ihr beim Einkauf auf die Kennzeichnung „vegetarisch“ oder „vegan“?

Mehr Informationen zum V-Label: https://lnkd.in/eVUjcBTC oder unter https://lnkd.in/e92fzQUF
#Nachhaltigkeit #Transparenz #VLabel #Vegan #Vegetarisch #Zertifizierung

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Die DLG Feldtage in Bernburg sind im vollem Gange https://lnkd.in/eGvCG7N
Natürlich ist auch der Ökolandbau wieder mit dabei. Große Saatgutfirmen zeigen im direkten Vergleich, was in ihren Öko-Sorten steckt. Auf der Ausstellungsfläche für den Ökolandbau stehen Verbände Rede und Antwort. Sie zeigen praxisnah, warum die ökologische Wirtschaftsweise eine echte, zukunftsfähige Alternative für Betriebe ist. 👏

Größer wird es wieder 2027 bei den Öko-Feldtagen.
Wir freuen uns schon riesig 🚀 https://lnkd.in/ewC6p2J7

Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
Common understanding on old stock situations under Directive (EU) 2024/825 on Empowering Consumers for the Green Transition | European Commission

EmpCo -News: Pragmatischer Umgang mit Altbeständen ab September 2026 🆕

Das europäische Consumer Protection Cooperation (CPC) Network hat ein gemeinsames Verständnis zum Umgang mit sogenannten "Old Stock"-Situationen unter der Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo-Richtlinie) veröffentlicht.

Die zentrale Botschaft: Keine Schonfrist – aber Augenmaß bei der Durchsetzung.

Ab dem 27. September 2026 müssen Umweltclaims und Nachhaltigkeitssiegel im B2C-Bereich den neuen Anforderungen der EmpCo-Richtlinie entsprechen. Gleichzeitig erkennen die europäischen Verbraucherschutzbehörden an, dass Produkte und Verpackungen mit bestehenden Claims, die bereits vor diesem Stichtag hergestellt, bestellt oder in den Handel gebracht wurden, praktische Übergangsherausforderungen mit sich bringen können.

Das Papier sieht deshalb einen pragmatischen Vollzugsansatz vor:
✅ Unternehmen müssen sich unverzüglich und nachweisbar um Compliance bemühen.
✅ Behörden können bei echten und spezifischen Übergangsschwierigkeiten risikobasiert und stufenweise vorgehen.
✅ Berücksichtigt werden unter anderem Verpackungszyklen, Lagerbestände, Lieferketten und die technische Umsetzbarkeit von Korrekturmaßnahmen.
✅ Erwartet werden konkrete Maßnahmen wie die Anpassung von Online-Claims, Werbematerialien und zukünftigen Verpackungen sowie eine dokumentierte Compliance-Strategie.
✅ Unverhältnismäßige Maßnahmen – etwa die Vernichtung oder der Rückruf von Altbeständen allein aufgrund der neuen Green-Claims-Regeln – sollen grundsätzlich vermieden werden.

Für Unternehmen ist das eine wichtige Orientierungshilfe bei der Vorbereitung auf den Anwendungsbeginn der EmpCo-Richtlinie. Gleichzeitig ersetzt das Dokument weder den Gesetzestext noch entfaltet es eine rechtlich bindende Wirkung.

Besonders interessant wird sein, welche praktische Bedeutung dieses Common Understanding in Deutschland entfalten wird. Während das Papier den zuständigen Behörden einen pragmatischen und verhältnismäßigen Vollzugsansatz empfiehlt, wird die EmpCo-Richtlinie in Deutschland über das UWG umgesetzt und kann damit nicht nur behördlich, sondern auch privatrechtlich durchgesetzt werden.

#GreenClaims #EmpCo #UWG

https://lnkd.in/ec9yAFZt

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Now out: EU Organic Import Statistics 2025

The new factsheet "The EU imports of organic agri-food products - Key developments in 2025" has been published. Data on import volumes of organic products come from the Commission’s online management tool TRACES (TRAde Control and Expert System). The import data are summarised in terms of origin and destination, as well as in terms of product classes and categories.

Volumes of imported organic products up by 12.8% in 2025, reaching a new record Total imports of organic agri-food products in the EU increased from 2.64 million t in 2024 to 2.98 million t in 2025 (+12.8%). This marks the highest volume of organic imports since the start of the collection of such data in 2018.

Organic imports increased over most product categories, including fruits and vegetables as well as their preparations, arable crops and plant-based products, as well as coffee and mixed food preparations. On the other hand, a decrease was recorded in imports of organic meat, dairy and fish products.

The Netherlands remained the top destination of organic imports into the EU with a share of 36% and saw a significant increase in total volumes (+14%). Germany (+11%) remained 2nd while Italy became the 3rd destination with a strong increase in imports (+26%), while Belgium dropped to 4th place (-2%). In France (5th) and Denmark (6th) organic imports increased strongly, by 22% and 44% respectively.

Ecuador continues to reign at the top of the exporters of organic products to the EU (+10% compared to 2024), with a further increase in volumes of exports of organic bananas (+11%). Imports of organic bananas from other main origins remained relatively stable.

Imports of soya cake from China increased by 35%, helping the country record the highest gains (+32%) and remain the 2nd most important country of origin. Imports from Peru (3rd place) also increased (+16%), mainly due to higher imports of coffee, tropical fruit and lemons, while Dominican Republic rose to 4th place (+5%) thanks to an increase in cocoa bean imports.
- Imports from Togo grew fastest among the other top suppliers (+47%), thanks soya seeds and soya cake. Imports from Colombia also increased (+10%) while from India they were stable. On the other hand, a decline in imports was noted for Ukraine (-14%) and Türkiye (-4%), while the United Kingdom (+8%) was replaced in the Top 10 origins by Pakistan (+19%).

Report + datatables: https://lnkd.in/esdRZfRS
Report https://lnkd.in/eMzbMrYA

#OrganicEurope, #OrganicEU, #OrganicImports, #OrganicExports

Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Mit der neuen EU-EmpCo-Richtlinie unterliegen Nachhaltigkeitslabel zukünftig strengeren Auflagen. Das FairBio-Siegel erfüllt diese Vorgaben mit einer unabhängigen Zertifizierung, transparenten Kriterien, hohen sozialen und ökologischen Standards sowie einer kontinuierlichen Kontrolle. Ein Rechtsgutachten der Kanzlei Meisterernst hat die EmpCo-Konformität des FairBio-Programms nun juristisch bestätigt.
#FairBio #EmpCo #Nachhaltigkeit #FairerHandel #Transparenz

post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

Heute ist Tag des offenen Hofes in Niedersachsen https://lnkd.in/dhze6KJC
Kommt vorbei, zum Beispiel beim Biolandbetrieb Penk https://lnkd.in/eiGXgH4W und fragt unserer Lea zur Bio-Zertifizierung aus. Gleich neben Tom von Bioland und Teresa von Öko Korn Nord.
Oder fahrt zum Klostergut Wiebrechtshausen und erfahrt Spannendes zur Öko-Pflanzenzüchtung https://lnkd.in/eU6CQ43T.
Überall mit tollem Programm für Groß und Klein 😊.
Natürlich GfRS-#biozertifiziert

Post Bild
Post Bild
Post Bild
post-item-user-pic
GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH

#Hiring – Wir suchen Unterstützung für unser Team Bio-Weinbau und -Önologie in Göttingen! 🍇 🍇
Alle offenen Stellen befinden sich unter https://lnkd.in/eWWNR6nm.

Hotline für landwirtschaftliche Betriebe, Garten- und Weinbaubetriebe

Mo - Fr:   9.00 - 12.00 & 13.00 - 17.00 Uhr
Telefon  0551 - 370 753 47
oder erzeugung@remove-this.gfrs.de (24/7)

Hotline für AHV, Verarbeitung, Import und Handel

Mo - Fr:   9.00 - 12.00 & 13.00 - 17.00 Uhr
Telefon  0551 - 488 77 31
oder oekosortiment@remove-this.gfrs.de/biokueche@remove-this.gfrs.de (24/7)

Notfallhilfe

Bei Problemen lassen wir Sie nicht allein. Wenn es einmal brennt und schnelle Hilfe gefordert ist, sind wir Ihre Feuerwehr.
Senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an notfall@remove-this.gfrs.de
 

  • GfRS
    Posts
  • GfRS
    Hotlines
  • GfRS
    Notfallhilfe

Gastronomie und Gemeinschafts­verpflegung

Einfach, klar und ehrlich: Das sind die Ziele der neuen Bio-AHV-Verordnung, die seit dem 5. Oktober 2023 gilt. Bio-Zutaten und Bio-Erzeugnisse können mit dem deutschen Biosiegel gekennzeichnet werden. Zusätzlich kann auf Wunsch das Bio-Engagement über das Bio-AHV-Logo sichtbar gemacht werden.

Wir übernehmen als Marktführer für die Zertifizierung von Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung gerne die Bio-Zertifizierung Ihrer Küchen. Unser AHV-Team verfügt über langjährige Erfahrung und praktische Expertise.

Zusammen mit a'verdis haben wir im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau Prüfkonzepte für die Außer-Haus-Verpflegung und die Eventgastronomie entwickelt.
Unser Projekt BioZertAHV lieferte die Grundlagen für die Bio-AHV-Verordnung, nach der seit Oktober 2023 die Bio-Zertifizierung von Küchen in Deutschland durchgeführt wird. Wie die Umsetzung funktioniert, erläutert unser Leitfaden.

Bio-Zertifizierung in der Gastronomie- wie funktioniert das? 

Eine Kennzeichnung und Auszeichnung von Bio-Zutaten und -Erzeugnissen kann begonnen werden, wenn das Unternehmen sich bei der zuständigen Landesbehörde angemeldet und ein gültiges Bio-Zertifikat erhalten hat. Das Zertifikat wird Ihnen von der GfRS zusammen mit dem Auswertungsschreiben zugesandt.

Mit der deutschen Bio-AHV-Verordnung wird die Kennzeichnung in der Gastronomie einfach und übersichtlich.

Es können Bio-Zutaten oder Bio-Erzeugnisse gekennzeichnet werden. Eine tagesaktuelle Liste der eingesetzten Zutaten und Erzeugnisse muss für die Gäste einsehbar sein. In unserem Leitfaden finden Sie viele Beispiele für Kennzeichnungsmöglichkeiten.
Bio-Zutaten oder Bio-Erzeugnisse können mit dem Bio-Siegel beworben werden. Dabei ist zu beachten, dass sich das Bio-Siegel eindeutig auf die einzelnen Bio-Zutaten oder Bio-Erzeugnisse bezieht.

Biosiegel


Vor der Nutzung des Biosiegels ist eine kostenlose Anmeldung notwendig unter: www.oekolandbau.de/biosiegel

Sind Zutaten und/oder Erzeugnisse mit einem Bio-Hinweis gekennzeichnet, kann dies z.B. durch den Hinweis "Wir sind biozertifiziert durch die GfRS" erweitert werden.

Das EU-Bio-Logo darf in der AHV nicht verwendet werden, da die EU-Bio-Verordnung für gemeinschaftliche Verpflegungseinrichtungen nicht gilt.

Bei der Kennzeichnung von Bio-Zutaten hat es höchste Relevanz, dass der Gast auf einen Blick zwischen Bio und Nicht-Bio unterscheiden kann.

Zusätzlich zur Kennzeichnung der einzelnen Zutaten oder Erzeugnissen, gibt es die Möglichkeit den eingesetzten Bio-Anteil (bezogen auf den Gesamtwareneinkauf von Lebensmitteln) auszuzeichnen.

 

Die neue Bio-AHV-Verordnung ermöglicht, das Bio-Engagement Ihrer Küche über den wertmäßigen Anteil der Bio-Lebensmittel am Gesamt-Lebensmitteleinkauf sichtbar zu machen.

Es werden folgende drei Auszeichnungskategorien unterschieden:

  • Gold: Bio-Anteil von 90-100%
  • Silber: Bio-Anteil von 50-89%
  • Bronze: Bio-Anteil von 20-49%

Bio-AHV Siegel: Gold, Silber, Bronze

Die Berechnung des wertmäßigen Bio-Anteils für die Auszeichnungskategorien sind selbstständig monatlich durchzuführen. Eine Änderung des Bio-Anteils, der zur Einordnung in eine andere Kategorie führt, ist der GfRS mitzuteilen, sofern diese Änderung länger als einen Monat andauert.

Unterstützung bei der Dokumentation der Bio-Anteile finden Sie hier.

Bio-Zutaten und Bio-Erzeugnisse müssen entweder von nach der EU-Bio-Verordnung zertifizierten Lieferanten zugekauft worden sein oder vom eigenen biozertifizierten landwirtschaftlichen Betrieb stammen. Unter www.bioc.info haben Sie nach Registrierung die Möglichkeit, Ihre Lieferanten, in einer elektronischen Lieferantenliste abzuspeichern. Sollten Sie Ihre Bio-Waren im Lebensmitteleinzelhandel oder anderen Einkaufsstätten (Märkte, Hofläden) beziehen, ist kein EU-Bio-Zertifikat nötig. 

Zugekaufte Bio-Zutaten und Bio-Erzeugnissen müssen immer mit einem Etikett mit Bio-Hinweisen versehen und auf Lieferscheinen und Rechnungen artikelbezogen als biologisches Produkt ausgewiesen sein. (z.B. „Bio-Kartoffeln“). Die Wareneingangsbelege werden für die Bio-Inspektion dokumentiert.

Bio-Zutaten und -Erzeugnisse müssen immer eindeutig identifizierbar sein (z.B. durch Lagerung in Originalgebinden). Eine Verwechslung mit Nicht-Bio-Produkten soll ausgeschlossen sein. Die Trennung kann beispielsweise durch eine eindeutige Kennzeichnung von Regalen oder von Lagerplätzen erfolgen. Umgefüllte Zutaten müssen eindeutig beschriftet werden, zum Beispiel mit dem Originaletikett.

Bio-Zutaten und -Erzeugnisse dürfen am selben Tag nicht gleichzeitig in konventioneller Qualität verwendet werden.

Eine Verwechslung von bio und konventionell muss am Lager sicher ausgeschlossen sein. Wir empfehlen daher einen Komplettaustausch von Zutaten und Erzeugnissen. Irrtümer sind dann nicht mehr möglich. Eine parallele Lagerung von Zutaten und Erzeugnissen unterschiedlicher Qualitätsstufen (bio, konventionell) ist nur dann möglich, wenn zusätzliche Dokumentationen geführt werden (Art und Anzahl der ausgegebenen Speisen und Getränken).

Das Verfahren beginnt mit Ihrer Auftragserteilung und der Rücksendung des Auftrages inklusive aller angeforderten Unterlagen an die GfRS. Die sogenannte Betriebsbeschreibung erfasst die für uns wichtigen Grunddaten zu Ihrem Unternehmen und dient uns zur Vorbereitung der ersten Inspektion.

Nach erfolgreicher Antragsprüfung vereinbaren wir einen Termin für die erste Inspektion. Vor Ort werden die bio-relevanten Unterlagen geprüft und bei einem Betriebsrundgang überprüft, ob die Anforderungen gemäß der Bio-AHV-Verordnung eingehalten werden.

  • Entsprechen die Angaben in der Betriebsbeschreibung beim Betriebsrundgang den Gegebenheiten vor Ort?
  • Werden alle Vorgaben erfüllt (z.B. Vorliegen gültiger Bio-Zertifikate, eindeutige Kennzeichnung der Bio-Zutaten)?
  • Sind alle Mitarbeiter über die Bio-Anforderungen informiert?
  • Gibt es noch offene Fragen zur Zertifizierung oder zur Bio-AHV-Verordnung?

Im Anschluss an die Inspektion erstellen wir eine Auswertung, in der wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Aspekte für eine erfolgreiche Umsetzung der Verordnung zusammenfassen. Eventuell erforderliche Korrekturmaßnahmen werden Ihnen mitgeteilt. Daraufhin wird eine Zertifizierungsentscheidung getroffen und Ihnen ein Zertifikat ausgestellt.

Die GfRS veröffentlicht ihre bio-zertifizierten Unternehmen auf der Online-Plattform www.bioc.info. In dieser Datenbank können Sie auch den Zertifizierungsstatus Ihrer Lieferanten überprüfen.

In den Folgejahren wird Ihr Unternehmen mindestens einmal pro Jahr unangekündigt von Mitarbeitenden der GfRS besucht. Dabei wird geprüft, ob auch weiterhin alle Anforderungen eingehalten werden.

Wesentliche Änderungen wie z.B. Adressänderungen oder eine Änderung des Bio-Anteils für die Auszeichnungskategorie, sollten Sie uns zeitnah mitteilen, damit wir die jährlichen Folgeinspektionen optimal vorbereiten können, oder ggf. Ihr Zertifikat auf eine andere Auszeichnungskategorie ausstellen können. Damit werden die Inspektionen für Sie so kurz und günstig wie möglich gehalten.

Für die Gastronomie gilt die EU-Bio-Verordnung nicht.

Die Bio-Zertifizierung für die Gemeinschaftsverpflegung ist in Deutschland durch das Öko-Landbaugesetz und die Bio-AHV-Verordnung geregelt.

Die Bio-AHV-Verordnung beinhaltet beispielsweise die Kennzeichnungsoptionen von Zutaten und Erzeugnissen und die Aufzeichnungspflichten für die Auszeichnungskategorien (Gold, Silber und Bronze).

Die Kennzeichnungsmöglichkeiten mit dem deutschen Bio-Siegel werden durch das Öko-Kennzeichnungsgesetz und die Öko-Kennzeichnungsverordnung geregelt.

Wir sind für Sie da

Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung:
Meike Moldenhauer, meike.moldenhauer@gfrs.de
Jenny Danner, jenny.danner@remove-this.gfrs.de Anna Hartwig, anna.hartwig@gfrs.de

Hotline: 0551 - 488 77 31



 

Die AHV Bio Siegel: Gold, Silber und Bronze

Weitere Informationen

Lesen Sie, wie die Bio-Zertifizierung für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung abläuft.

§ 6 im deutschen Öko-Landbaugesetz und die Bio-AHV-Verordnung schützen die Begriffe "bio" oder "öko" in der Gemeinschaftsverpflegung. Die EU-Bio-Verordnung gilt für die AHV nicht. 

Unser Praxisleitfaden erläutert die Umsetzung der Bio-AHV-Verordnung. Unterstützung für die Dokumentation der Bio-Anteile bei Nutzung des neuen Bio-AHV-Logos finden Sie hier

Das Bio-Siegel ist das bundeseinheitliche Dachzeichen für Bio-Lebensmittel. Informieren Sie sich über seine Verwendungsmöglichkeiten.

Hier finden Sie unsere Vertragsbedingungen.

Die Abrechnung unserer Zertifizierung erfolgt nach dem GfRS-Leistungskatalog.

Melden Sie sich zur Zertifizierung an: Online-Anmeldung.

www.oekolandbau.de/ausser-haus-verpflegung/
Der Bereich Außer-Haus-Verpflegung des Ökolandbau-Portals mit vielen Informationen zur Bio-AHV.